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Mein Jahr 2019

Autorenbild: tanjadoenges
tanjadoenges
30. Dez. 2019
2 Min. Lesezeit

Das Jahr 2019 war für mich ein Jahr der besonderen Herausforderungen. Mir selbst war es in der ersten Jahreshälfte vor allem wichtig, noch so viel wie möglich aus der Ausbildung über osteopathische Pferdetherapie für mich mitzunehmen. Familie und Freunde mussten viel Geduld mit mir haben, da ich mich ständig zum Lernen oder Üben zurückzog. An dieser Stelle einmal ein ganz herzliches Danke dafür! Auch wurde ich zum ersten Mal in meinem Leben - für mich selbst sehr überraschend - mit Prüfungsangst konfrontiert. Ein großes Glück für mich, daß ein versierter Nachbar mir wirklich wertvolle Hilfestellung für den Umgang damit gab. So konnte ich trotz großer Nervosität während der Abschlussprüfung fokussiert bleiben und das Gelernte zuverlässig abrufen. Natürlich bin ich sehr stolz auf diese im Juni bestandene Prüfung! Was ich auch gelernt habe: man kann ja durchaus eine gewisse Sucht entwickeln, wenn einen ein Thema so richtig im Herzen berührt. Einzelne Fortbildungen wurden bereits besucht und weitere sind definitiv geplant. Im Juli befasste ich mich mit der Erstellung eines eigenen Logos. Das war durchaus auch anspruchsvoller, als gedacht. Gute Bekannte halfen dann sehr engagiert mit der

graphischen Umsetzung und Verwirklichung. Parallel meldeten sich die ersten neuen Patienten bei mir. Ich bin super dankbar, wie sich alles fügte. Eine weitere Aufgabe war für mich die Erstellung einer eigenen Internetseite. Auch dort musste ich mich erst einmal einarbeiten. Das Jahr wurde immer wieder durch kleinere Reisen bereichert. Besuche bei weiter entfernten Freunden, eines mehrtägigen Kongresses zur Pferdegesundheit und ein kleiner Urlaub mit der Familie waren möglich. Parallel schritt über diese Zeit unser Hausumbau stetig voran. Immer präsent waren natürlich die Pferde. Während ich im Frühsommer mein letztes Berittpferd wieder an seine Besitzer gab, befasste ich mich natürlich auch weiterhin mit meinen beiden. Anfang Juni kamen dann noch weitere Pferde aus Schutzgründen ungeplant vorübergehend in meine Obhut und wollten versorgt werden. Im Herbst hatte sich alles gut sortiert und ich konnte mich entspannen und es genießen meine Herzensdinge tun zu dürfen. Ein weiteres Highlight ergab sich dann mit der Möglichkeit, zur Fachschule für osteopathische Pferdetherapie zurückzukehren. Diesmal als Assisztenz im Unterricht der angehenden Therapeuten. Das hat mir unerwartet viel Freude bereitet. Ich freue mich sehr, daß ich diese Aufgabe auch zukünftig gelegentlich übernehmen darf. Im Laufe der zweiten Jahreshälfte behandelte ich bereits mehr Pferde, als erwartet. Manche davon betreue ich inzwischen auch langfristig. Den Besitzern einen tiefen Dank für Ihr Vertrauen. Auf das neue Jahr kann ich mit Freude und tiefer Liebe blicken. Liebe zu allen Aufgaben, welche auf mich zukommen werden. Ich freue mich auch darauf, meine Grenzen zu überschreiten - die Komfortzone aus eigenem Willen immer wieder zu verlassen und mich mit neuen Herausforderungen zu befassen. Gespannt blicke ich auf neue Begegnungen mit Menschen, die mich, wie auch in diesem Jahr geschehen, auf ungeahnte Weise berühren und sich öffnen. Es tut unendlich gut auf solche Menschen zu treffen. Ihr inspiriert mich sehr.

DANKE 2019 und HERZLICH WILLKOMMEN 2020!

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